kvk-Berlin logo

Was ich nicht greifen kann, hat einen Wert

Korrekterweise müsste die Verschlagwortung hier "Rechte an immateriellen Gütern" lauten. Es geht in jedem Fall nicht um Eigentum oder Besitz an materiellen Gütern, also greifbaren Sachen oder Stoffen, respektive verkörperlichten Dingen.

Nur weil etwas nicht greifbar, das heißt, nicht an eine körperliche Sache gebunden ist, bedeutet dies nicht, dass es nicht einen Wert haben kann. Im Gegenteil: Was man auch als ideellen Wert bezeichnen mag (wobei dies allerdings sehr laienhaft und zudem falsch formuliert ist), repräsentiert manchmal einen höheren Wert, als die verstofflichte Substanz selbst, mit der es verbunden ist. Das Bild eines berühmten Malers mag aus verschiedenen Pigmenten, Harzen und Ölen bestehen, die zusammen mit dem Leinen, auf dem es gestaltet wurde, nur einen geringen (materiellen) Wert ausmachen …
… ich denke, Sie verstehen, was gemeint ist.

Dazu kommen zusätzlich Werte, die nicht einmal an einen körperlichen Gegenstand gebunden sind und es von vornherein nie waren oder sein werden. In Zeiten, in denen die Börsenwerte von sehr bekannten großen Software- beziehungsweise Internetdienstunternehmen höher notieren als von beispielsweise Autoherstellern, sollte jedermann einleuchten, dass immateriellen Rechten eine hohe Bedeutung zugemessen werden muss. Ganz gleich, ob es urheberrechtliche oder gestalterische Grundlagen sind oder Verwertungsrechte an Titeln oder Marken: Die Möglichkeiten der Verwertbarkeit sind weitläufig und umfassend, jedoch auch die Anforderungen an den Schutz und die Verteidigung des jeweiligen Rechts.

Als immaterielle Güter, die der wirtschaftlichen Verwertung zugänglich sein können, kommen nicht nur Lizenzen oder Konzessionen in Betracht, sondern auch Standorte, Namens- und Titelrechte, Marken- und Warenzeichenrechte, Urheber- sowie Veröffentlichungsrechte, Verlags- und Vertriebsrechte und auch – nicht abschließend – elektronische Güter.

Ich konzentriere mich prioritär auf die Verwertung und natürlich die Verteidigung eigener Rechte, hauptsächlich aus den Gebieten Bild- und Abbildungs-, Titelschutz-, Urheber- und Veröffentlichungs- sowie Markenschutzrechte. Für bestimmte Teilbereiche biete ich Lizenzierungsverträge ebenso wie die Übernahme der Verwertungsrechte gegen Einmalzahlung, also auf dem Kaufweg an. Die letztgenannte Variante wird von mir, gerade wegen der Vereinfachung der Abwicklung, besonderes bei geringdotierten Gütern und Werten meines immateriellen Angebotsrahmens favorisiert.

Abgesehen davon, dass ich Ihnen Verwertungsrechte aus meinem eigenen "immateriellen Vermögen" anbieten kann, zeige ich auch Interesse, auf gegenläufigem Weg gegebenenfalls Verwertungsrechte von Ihnen für ein von Ihnen geschaffenes Werk zu erwerben. So halten Sie, um bei diesem Beispiel zu bleiben, die Urheberrechte und ich übernehme mit den Veröffentlichungsrechten die Verbreitung und öffentliche Bereitstellung Ihres Werkes.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich keinerlei Vermittlung oder in irgendeiner Art auf Gewinnerzielung gerichtete Vermarktung von Rechten betreiben möchte, die Bestände von personenbezogenen oder -beziehbaren oder sonst sensitiven Daten enthalten und derartige Daten nicht an Dritte aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus weitergebe, diese also grundsätzlich nicht vertreibe oder betreue.

Top